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Psychische Störungen/Neurologie

Psychische Störungen/Neurologie

Psychische Störungen/Neurologie

Benutzerfreundliche, inerte Verpackungslösungen für die parenterale Verabreichung von Medikamenten zur Behandlung des Gehirns und des Zentralnervensystems (ZNS)

Medikamente zur Behandlung von neurologischen und psychischen Störungen machen einen wichtigen Teil des Pharmaziemarktes aus. Zu solchen Störungen/Erkrankungen, deren Verbreitung sehr hoch ist, gehören die Epilepsie, die Schizophrenie, der Schlaganfall und das Hirntrauma, Depressionen, die vaskuläre Demenz, Alzheimer sowie Parkinson. Von Epilepsie, die zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehört, sind zum Beispiel weltweit etwa 50 Millionen Menschen betroffen*. Psychoanaleptika und Psycholeptika – Medikamente, die anregend bzw. beruhigend wirken – machen unter den Arzneimitteln, die für derartige Störungen/Erkrankungen eingesetzt werden, einen sehr beträchtlichen Anteil aus und ihre zunehmende Verwendung zeigt, dass Biotherapeutika ein bedeutender Trend sind. Produkte auf der Basis von Cannabidiol (CBD) haben sich ebenfalls, insbesondere bei der Behandlung von Epilepsie, als wirksam erwiesen. Medikamente mit entweder neuroprotektiven und/oder neuroregenerativen Eigenschaften sind sowohl für die Behandlung von degenerativen Erkrankungen als auch von akuten Zuständen wie Traumata oder Schlaganfällen lebenswichtig.

Das Gehirn und das ZNS sind extrem gut geschützt und das Durchdringen der Barrieren, die ihre Mikroumgebung schützen, stellen für die medikamentöse Behandlung von neurologischen Erkrankungen und psychischen Störungen eine große Herausforderung dar. Ein übliches Vorgehen ist die Steigerung der systemischen Konzentration des Medikaments auf relativ hohe Werte**. Die parenterale Verabreichung von Medikamenten ermöglicht eine sehr genaue Kontrolle des Medikamentenspiegels im Körper. Sie kann für Produkte mit verlängerter Wirkstofffreisetzung verwendet werden und ebenso, wenn die Medikamentenverabreichung und -wirkung schnell erfolgen soll. Sie ist besonders hilfreich für Patienten oder Bedingungen, bei denen oral verabreichte Therapien ungeeignet sind. Etwa 20 % der parenteral verabreichten Medikamente sind nach Volumen für die Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und des ZNS bestimmt***.

Glasverpackungen werden standardmäßig für hochwertige, parenteral verabreichte Medikamente ausgewählt, weil:

  • sie für viele Rezepturen die höchste chemische Inertheit bieten.
  • sie eine äußerst hohe Dichte haben, was für die Arzneimittelstabilität von kritischer Bedeutung sein kann.
  • sie hitzebeständig sind, wodurch sie sich besser für die Lyophilisierung und andere Verfahren der Wärmebehandlung eignen.
  • sie durchsichtig sind und die Produktkontrolle erleichtern.

Das Produktportfolio von SGD Pharma umfasst ein breites Sortiment an Typ I- und Typ II-Glasverpackungen für Medikamente zur Behandlung von neurologischen und psychischen Erkrankungen, darunter insbesondere Injektions- und Infusionsflaschen mit verschiedenen Volumina. Das Sortiment umfasst hochrobuste und die Haltbarkeitsdauer erhöhende Produktlösungen für Biopharmazeutika, die äußerst empfindlich auf extrahierbare und laugungsfähige Stoffe reagieren können. Ebenfalls erhältlich sind Produktlösungen für hochviskose Rezepturen sowie für Rezepturen mit hohem pH-Wert.

*Who Health Organization fact sheets: Epilepsie, Juni 2019. Zur Ansicht verfügbar unter:
https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/epilepsy

**C.T. Lu: Current approaches to enhance CNS delivery of drugs across the brain barriers’ Int J Nanomedicine. 2014/9, S. 2241 – 2257. Zur Ansicht verfügbar unter:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4026551/

***IQVIA MIDAS Actual 2018.